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Was trägt Mann zur Hochzeit?

Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt auch in diesem Jahr die Hochzeitssaison. Tausende Brautpaare beginnen mit der Planung des schönsten Tages in ihrem Leben. Kirche, Standesamt, Ringe, Brautkleid und natürlich der Hochzeitsanzug für den Bräutigam stehen auf der Agenda.

Die Auswahl der klassischen Hochzeitsmode ist groß. Und auch versierte Anzugträger sind sich manchmal nicht sicher: Smoking, Cut, Frack oder ein klassischer Maßanzug? Wir möchten Ihnen die wichtigsten Hochzeitsanzüge für den Bräutigam vorstellen:

Der Smoking

Das klassische Smokingjacket besteht aus einem einreihigen oder zweireihigen Sakko ohne Rückenschlitz. Das Revers ist mit Seidensatin oder Rippseide besetzt. Das Revers kann als steigendes Revers, fallendes oder als Schalfasson gefertigt sein. Der Smoking wird in schwarz oder mitternachtsblau geschneidert. Die Knöpfe werden wie das Revers mit Seidensatin besetzt. Zu dem Smokingsakko trägt man eine aufschlaglose Hose mit einem schwarzen Seidengalon an den äußeren Beinnähten. Die Hose wird im gleichen Stoff wie die Jacke getragen. Die Smokinghose hat keine Gürtelschlaufen, statt dessen wird der Bund als Tunnelbund ausgeführt. Das weiße Smokinghemd kann mit Stehkragen (Vatermörder) oder mit klassischem Umlegekragen gefertigt werden und ist mit Umschlagmanschetten ausgestattet. Der Smoking wird stets am Abend getragen.

Der Cutaway

– Kurzform Cut – hat in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen. Er ist der eleganteste Hochzeitsanzug für tagsüber (bis 18 Uhr). Gefertigt wird der Cutaway aus einem grauen Sakkostoff. Die Hose wird meist mit “Stresemann-Streifen” getragen. In silber, grau oder festlichen Paislymustern kann die Weste gefertigt werden. Das passende Hemd ist weiss. Es wird mit Doppelmanschette getragen. Dazu eine passende Krawatte, kein Plastron, welche farblich angepasst wird. Wer sich bei seiner Hochzeit für den Cut entscheidet, sollte diesen ab 18 Uhr ablegen und in einen Smoking oder Frack wechseln.

Der Frack

Der Frack ist der festlichste Herrenanzug überhaupt (auch „Großer Gesellschaftsanzug”). Er wird nur bei Abendgesellschaften getragen. Im englischen Sprachraum wird er zumeist als „White Tie“ bezeichnet. Der Frack ist schwarz und besteht aus der Jacke mit „Schwalbenschwänzen“ (am Rückenteil), die vorne taillenkurz ist und grundsätzlich offen getragen wird. Das Revers ist mit glänzendem Seidensatin geschmückt. Die Frackhose hat nie Aufschläge und wird an den Seitennähten mit zwei Galons verarbeitet. Die Frackhose wird
nur mit Tunnelbund getragen und niemals mit Gürtel. Dazu trägt man ein weißes Frackhemd mit Plisseeaufsatz.

Der Gehrock

Der Gehrock wird in den letzten Jahren wieder verstärkt zu Hochzeiten getragen. Dabei handelt es sich um ein „langes Sakko”, welches in den unterschiedlichsten Farbkombinationen getragen wird. Klassisch werden – ähnlich wie bei Cut, Frack und Smoking - tendenziell dunklere Farben gewählt. Da es für den Gehrock keine derart ausgeprägten Vorgaben gibt, kann man sich bei der Wahl des Stoffes und der Austattungsvarianten am kreativsten einbringen. So haben wir in den letzten Jahren auch schon Gehröcke in braun, rot, bordeaux oder silber/gold für unsere Kunden gefertigt. Der Gehrock eignet sich für Herren,die am schönsten Tage Ihres Lebens festlich gekleidet sein wollen, jedoch durchaus Ihre eigene modische Note einfließen lassen möchten.

Der klassische Anzug

Wer bei seiner Hochzeit keine der bereits aufgeführten Kleidungsstücke tragen möchte, der kann problemlos auf einen “normalen” Herrenanzug ausweichen. Dieser sollte, um ihn festlich wirken zu lassen, mit Weste, Einstecktuch und Krawatte getragen werden. Über diese Accessoires stellt man die farbliche Korrespondenz zum Kleid der Braut her. Beispiel: die Dame trägt ein Kleid in champagner, so werden auch die männlichen Accessoires aus einem gleichen Farbton gefertigt. Nach der Hochzeit kann der klassische Maßanzug problemlos zu
allen anderen Anlässen getragen werden.