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24.08.2017

Wahlkampf mit Stil

Berlins Maßkonfektionär Andreas M. Weidlich setzt Deutschlands Spitzenkandidaten in Szene

Warum macht Mode in Deutschland eigentlich immer noch vor den Politikern halt? Unsere Nachbarn machen uns vor, dass auch Staatslenker durchaus gut aussehen dürfen, ohne sich dem Vorwurf der Oberflächlichkeit aussetzen zu müssen.

„Als Variation zu ihren gut sitzenden Hosenanzügen empfehlen wir der Kanzlerin eine Etuikleid-Blazer-Kombination in frischen, leuchtenden Farben. Ein bisschen mehr Weiblichkeit ist heute auch im Business erlaubt und wünschenswert.”

„Mit Drei-Tage-Bart und offenem Hemd bemüht sich Christian Lindner erfolgreich um einen jungen, stylischen Auftritt. Perfekt verarbeitete Maßkonfektion, z.B. mit formendem Rosshaar im Revers, sorgt bei offiziellen Anlässen für das gewisse Extra an Klasse und Eleganz.”

„Martin Schulz kann mit schrägen Sakkotaschen, einem taillierteren Schnitt und weniger Schulternpolstern sehr viel dynamischer wirken. Es muss ja nicht gleich Brioni sein, ein Maßanzug “made in Germany“ ist eine gute, sozialverträgliche Alternative.”

„Ein modisches Update würde Dietmar Bartsch zu einem prägnanteren, modernen Auftritt verhelfen. Wichtig ist eine gute Passform mit exakt sitzenden, nicht zu breiten Schultern. Politisch korrekte Farbakzente setzen Krawatte und Einstecktuch in Rot.”

“Cem Özdemir hat eine schlanke Figur und sollte am besten Anzüge tragen, die unfixiert verarbeitet sind und locker fallen. Eine zu breite, dominante Schulterpartie lässt das schmale Gesicht hingegen noch schmaler wirken. Zu seinem eher langen Hals passt ein hoher Windsor-Kragen.”