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Ein kleines Stofflexikon

Wir möchten Ihnen einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Stoffe und Fasern geben, die meist angeboten werden.

Flanell

– uns noch häufig bekannt, weil wir diese Hosen „zum Ausgehen“ als Junge vielleicht tragen sollten. Denn sie sehen so gediegen aus. Noch heute ist der Flanellanzug ein klassischer Anzug für das Businessoutfit. Wem es zu sehr kratz, bestellt einfach bei uns die Vollfütterung der Hosen. Der Flanell ist ein weicher, vorwiegend aus Baumwolle oder Wolle in Leinwand- oder Köperbindung gewebter Stoff, der auf einer oder beiden Seiten etwas aufgeraut und gewalkt wird. Flanelle sind vergleichsweise leicht und deshalb wärmend und saugfähig, außerdem haben sie einen sehr angenehmen weichen Griff.

Schurwolle

Schurwolle oder Reine Schurwolle drückt aus, dass es sich um neue, unmittelbar von einem lebenden Tier stammende Wolle, und nicht um ein wiederverwendetes, also aus Alttextilien hergestelltes Recyclingprodukt handelt.

Merinowolle

Sie ist fein, weich, stark gekräuselt und kurzstapeliger als die im Folgenden genannten Typen. Sie stammt vom Merinoschaf. Die Wolle kommt in hochwertigen Kammgarnen in der Oberbekleidung zum Einsatz. Die Faserfeinheit reicht von 16 bis 23,5 Mikrometer. 2005 liegt der Weltrekord für die Feinheit von Merinowolle aus Neuseeland bei 11,8 Mikron (menschliches Haar 30 Mikron), gehalten von der italienischen Weberei Loro Piana.

Baumwolle

Baumwolle ist keine tierische, sondern eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Pflanzen der Gattung Baumwolle, gewonnen wird. Die Faser wird meist zu dünnen Fäden gesponnen, aus denen dann Stoffe hergestellt werden. Baumwolle ist sehr saugfähig und kann bis zu 80 % ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. Baumwollstoffe gelten als sehr hautfreundlich (sie „kratzen“ nicht) und haben ein äußerst geringes Allergiepotential. Diese Eigenschaften macht sie für die Textilindustrie interessant. Sind allerdings Gewebe aus Baumwolle einmal nass geworden, trocknen sie nur langsam und man weiß, dass sie bei Anzügen immer knittern wird, wenn auch nicht so stark wie Leinen.

Leinen

Leinen - Die Flachs- oder Leinenfaser wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen. Leinen nimmt bis zu 35 % Luftfeuchtigkeit auf und tauscht diese Feuchtigkeit auch schnell mit der Umgebungsluft aus, wirkt somit kühlend, ist dennoch trocken wärmend. Deswegen wird das Gewebe gern für Sommerbekleidung eingesetzt.

Cord

Cord - (auch Schnürlsamt oder Manchester) ist ein Gewebe mit samtartigen Längsrippen. Je nach Höhe dieser Rippen wird es unterschieden in Babycord (sehr fein und leicht), Feincord (etwas gröber) und Breitcord (mit wellpappenartig breiten Rippen). Erscheint die Optik „gebraucht“, spricht man von Antikcord. Durch die Beimischung von 10% Kaschmir wird (Baumwoll-)Cord zu Kaschmircord. Dieser hat einen besonders weichen Griff, trägt sich noch geschmeidiger, und die Optik ist fließender.

Winter-Cotton

Winter-Baumwolle deutlich schwerer und durch die Körperbindung (mit den aufsteigenden Diagonalen) ist sie weitaus fester als "normale" Baumwolle. Daher ist sie weniger windduchlässig und somit für winterliche Tage geeignet.

Moleskin

Moleskin - [məʊl skɪn] (der oder das, englisch für 'Maulwurfsfell'), auch Englischleder genannt, ist ein schwerer, robuster Baumwollstoff. Nach dem Weben wird er linksseitig geschmirgelt und aufgeraut, was ihm eine weiche, an Wildleder oder Samt erinnernde Oberfläche und Griff verleiht. Insbesondere in England ist Moleskin auch noch als wärmerer und robuster Arbeitsanzugstoff für das legere Landleben beliebt.